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Was sind Staudenmischpflanzungen?

 

Im Gegensatz zu klassischen Blumenbeeten, wie beispielsweise der Englischen Rabatte, verzichtet die Mischpflanzung aus einer Vielzahl von Staudenarten auf definierte Flächenstrukturen, Pflanzgruppierungen, gesonderte Höhenstaffelungen und aufwendige Pflanzpläne mit Pflanzen- und Mengenzuordnungen.

Grundlage einer solchen Staudenmischpflanzung ist ein erprobtes und den gegebenen Standortbedingungen entsprechendes Artenspektrum, welches in den unterschiedlichsten Mengenanteilen kombiniert wird.

Eine detaillierte Bepflanzungsplanung entfällt ebenso wie die Absteckung im Gelände. Die Pflanzung lässt sich so ohne besondere Pflanzkenntnisse und komplizierte Einweisung planen, auslegen und pflanzen.

Grundlage für jede Mischung ist eine definierte Auswahl von Solitärstauden, Gruppenstauden, Bodendeckern und Streupflanzen, die ein stabiles und dynamisches Pflanzgerüst bilden. Der Pflegeaufwand gegenüber herkömmlichen Staudenpflanzungen ist nach der Anwuchszeit erheblich geringer. Die Staudenmischpflanzung vermittelt mit ihrer großflächigen Verwendung in kürzester Zeit einen hochattraktiven Eindruck und bietet eine dauerhafte sowie annähernd geschlossene Pflanzendecke.

Die Dresdner Staudenmischungen sind das Ergebnis unserer Arbeit mit Staudenmischpflanzungen seit dem Jahr 2004. Wir haben diese nach einem intensiven Austausch mit Cassian Schmidt – Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim und Prof. Wolfram Kircher - Hochschule Anhalt in Bernburg entwickelt. Wir danken diesen Fachkollegen ebenso wie Prof. Dr. Wolfgang Borchardt - Fachhochschule für Landespflege Erfurt für ihre Unterstützung und den fortlaufenden Austausch.

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